Mehr Zeit für Patienten durch bessere Beschaffung im Krankenhaus
Mehr Zeit für Patienten – und trotzdem wirtschaftlicher arbeiten?
Die Lösung liegt oft in der Beschaffung.
Wenn über Krankenhäuser gesprochen wird, geht es fast immer um:
👉 neue Therapien
👉 neue Technologien
👉 neue Gebäude
Aber über einen Bereich, der den Alltag im Krankenhaus massiv beeinflusst, spricht kaum jemand:
Die Versorgung mit Material.
Immer wieder erlebe ich:
Material fehlt auf Station.
Pflege sucht Produkte.
Es wird kurzfristig nachbestellt.
Und gleichzeitig sind die Lager voll.
Das Problem ist dabei selten der Preis.
Das Problem ist das System.
Gewachsene Sortimente.
Zu viele Varianten eines Produkts.
Unklare Verantwortlichkeiten.
Logistik, die nebenbei von der Pflege organisiert wird.
Moderne Beschaffung bedeutet deshalb nicht nur:
günstiger einkaufen.
Sondern vor allem:
Versorgungssysteme so gestalten, dass sie im Alltag funktionieren.
Dazu gehören aus meiner Sicht drei Dinge:
💫 Transparenz über Daten und Verbräuche: Stammdaten, Stammdaten, Stammdaten
💫 Enge Zusammenarbeit mit Medizin und Pflege
💫 Funktionierende Logistikprozesse
Und immer dran denken:
Bauprojekte entscheiden über Beschaffung und Logistik.
Wenn Materialflüsse, Lagerstrukturen und Versorgungsprozesse nicht frühzeitig mitgedacht werden, entstehen Probleme, die später kaum noch zu korrigieren sind.
Beschaffung und Logistik ist im Krankenhaus deshalb keine Nebenfunktion.
Sie entscheidet mit darüber, wie effizient Kliniken arbeiten
und wie viel Zeit Pflege und Ärzte tatsächlich für Patienten haben.
Wo liegen aus eurer Sicht die größten Probleme in der Krankenhausbeschaffung?
Diesen Vortrag habe ich beim Healthcare Management Retreat 2026 in St. Gallen gehalten.
