Generation „Smoke-free“ – Gesundheitsschutz oder Überregulierung?
Generation „Smoke-free“ – und ich bin hin- und hergerissen.
Aus gesundheitlicher Sicht ist die Zielrichtung klar:
→ weniger Rauchen = weniger Krankheit
→ weniger Krankheit = mehr Lebensjahre
Das Vereinigte Königreich will eine rauchfreie Generation schaffen.
Die Maßnahme ist klar:
Wer nach 2008 geboren ist, darf niemals legal Tabak kaufen.
Ich verstehe das Ziel.
Aber der Weg wirft Fragen auf.
Denn ganz ehrlich:
→ Ist das nicht Altersdiskriminierung?
Eine Generation darf etwas grundsätzlich nicht mehr, was für alle anderen erlaubt bleibt.
→ Fördert das nicht den Schwarzmarkt?
Verbote ohne vollständige Durchsetzung erzeugen genau das.
→ Und glaubt wirklich jemand, dass Jugendliche keinen Weg finden?
Beschaffung wird nicht verhindert. Sie wird organisiert.
Und genau hier liegt für mich der Kern:
Halbe Verbote sind oft die schlechteste Lösung.
Wenn das die Fakten sind:
→ Rauchen ist gesundheitsschädlich
→ Rauchen erzeugt Abhängigkeit
→ Rauchen kostet Leben
Dann braucht es Konsequenz.
Dann sprechen wir über eine Droge.
Und dann gibt es aus meiner Sicht nur zwei ehrliche Wege:
→ Wir verbieten es vollständig für alle
→ Dann ist Tabak eine illegale Droge. Punkt.
Oder wir setzen auf Eigenverantwortung.
Und schützen Nichtraucher durch konsequente Rauchverbote.
Jeder ist am Ende für sein eigenes Verhalten verantwortlich.
Alles dazwischen?
Fühlt sich politisch clever an.
Ist aber in der Praxis aus meiner Sicht inkonsequent und nicht gerecht.
Und genau da wird es spannend:
→ Wie viel Staat wollen wir
→ Wie viel Freiheit ist uns wichtig
→ Wo ziehen wir die Grenze
Ich bin gespannt auf eure Meinung.
Ist das ein Weg für Deutschland?
