Transformation im Krankenhaus beginnt mit Loslassen

Bevor etwas Neues wachsen kann, darf das Alte weg.

Nicht verbessern.
Nicht anpassen.
Nicht „ein bisschen schlanker machen“.

Weg.

In vielen Organisationen – besonders im Krankenhaus – pflegen wir Strukturen, die längst niemand mehr erklären kann.

Meetings ohne Entscheidung.
Formulare ohne Wirkung.
Freigaben ohne Verantwortung.
Doppeldokumentation aus Angst.
Prozesse, die nur existieren, weil sie immer existiert haben.

Und wir nennen das dann: Sicherheit. Qualität. Steuerung.

Manches davon stimmt.

Vieles davon ist Gewohnheit.

Und Gewohnheit fühlt sich sicher an –
selbst wenn sie Ressourcen verbrennt.

Die Wahrheit ist unbequem:

Solange wir das Alte nur „optimieren“,
wird nichts wirklich neu.

Transformation beginnt mit Mut zur Lücke.

Mit der Bereitschaft zu sagen:
👉 Das streichen wir.
👉 Das beenden wir.
👉 Das machen wir nicht mehr.

Nicht, weil es nervt.
Sondern weil es nicht mehr dient.

Erst wenn Raum entsteht,
kann Verantwortung klar werden.
Können Prozesse schlank werden.
Kann Patientensicherheit wirklich im Fokus stehen –
und nicht im Formular.

Ich erlebe gerade Teams, die genau das tun:
Nicht justieren.
Sondern konsequent beenden.

Und plötzlich entsteht Energie.

Neues braucht Freiraum, um zu wachsen.

#Krankenhaus#Transformation #Führung #Prozessklarheit

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